Beinachsentraining

Was ist die „Beinachse“?
Die Beinachse ist eine erdachte Linie, die durch das obere Sprunggelenk über das Knie bis zur Hüfte zieht. Bei einer physiologischen (gesunden) Beinachse kann man eine senkrechte Linie durch die drei Gelenke ziehen ohne dass Abweichungen dieser Achse erkennbar sind.

Warum ist die Beinachse wichtig?
Eine Fehlstellung der Beinachse kann zu Schmerzen im Sprunggelenk, Kniegelenk und Hüftgelenk führen und sich bis in die gesamte Wirbelsäule fortsetzen, wo es auch zu Rückenschmerzen kommen kann. Durch eine Achsabweichung / einseitige Belastung kommt es zu einer Überlastung, die strukturelle Schäden im Gelenk verursachen kann. Im Knie sind oft die Menisken oder der Knorpel betroffen.

Was ist die Ursache von Fehlstellungen?

Die Ursache für eine Fehlstellung der Beinachse ist meist ein Ungleichgewicht (Dysbalance) der Beinmuskulatur. Häufig zeigt sich eine Schwäche der Gesäss- und Oberschenkelmuskulatur.
Das Fussgewölbe flacht ab, wodurch es zu einem Senk-Spreizfuss kommt. Das Kniegelenk dreht nach innen und zeigt eine funktionelle X-Bein-Stellung. Durch die Schwäche der Gesässmuskulatur kann das Becken zur Seite kippen.

Wie wird therapiert?

Die Korrektur der Beinachse erfolgt häufig durch ein spezifisches Training der Muskulatur des betroffenen Beines. Wichtige Grundlagen dieses Trainings sind Kniebeugen, Ausfallschritte, instabile Unterlagen und Einbeinstand um auch das Gleichgewicht und die Koordination zu verbessern. Wichtig hierbei sind auch der Aufbau der kleinen Fussmuskeln und die korrekte Fussbelastung. Das Training wird innerhalb der Physiotherapie angeboten.

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