Laufend die Bandscheibe stärken

„Joggen ist schlecht für den Rücken“ – wohl jeder ist schon mal über diesen Satz gestolpert. Aber stimmt er wirklich? Bricht man das Joggen auf seine Einzelteile herunter, so könnte man tatsächlich annehmen, dass eine Aneinanderreihung von vielen kleinen einbeinigen Sprüngen nicht gesund für die Wirbelsäule sein kann. Erstaunlicherweise haben Wissenschaftler herausgefunden, dass genau das Gegenteil der Fall ist.

In einer Untersuchung verglich man die Bandscheiben Nicht-Läufer mit Läufern mit einem Wochenumfang von 20-40km, sowie Weitstrecken-Läufern mit einem Wochenumfang von mehr als 50km. In beiden Läufer-Gruppen fand man eine größere Höhe, sowie eine bessere Versorgung mit Flüssigkeit der Bandscheiben als in der Gruppe der Nicht-Läufer. Beides deutet auf eine gute Gesundheit der Bandscheiben hin. Die Erklärung hierfür ist relativ simpel: Durch die konstante und wiederholte Be- und Entlastung des Rückens und somit der Bandscheiben beim Laufen werden diese vom Körper besser mit Flüssigkeit gefüllt, um der Belastung standzuhalten. Somit werden die Bandscheiben widerstandsfähiger und bleiben gesund.

Jedoch ist Vorsicht geboten bei akuten Beschwerden. Bei akuten und auch bestehenden Rückenschmerzen ist es ratsam, sich mit seinem Physiotherapeuten oder Physiotherapeutin zu besprechen. Sind Sie jedoch schmerzfrei, so ist Joggen ein wunderbares Training für Ihre Bandscheiben. Und nebenbei hat es noch viele weitere positive Effekte auf den Körper. Wie Sie einen guten Einstieg in das Lauftraining finden, können Sie in unserem Infoartikel „Einstieg ins Joggen“ nachlesen. 

Und nun – Laufschuhe an und los! Viel Spass!


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